EISENHÜTTENSTADT

SYNOPSIS

Eine Stadt nicht gewachsen in Jahrhunderten, sondern entworfen am Reißbrett, aufgeteilt in sieben Wohnkomplexe.

Eisenhüttenstadt ist die erste „sozialistische“ Stadt Deutschlands. Auf Beschluss der Partei entstand ab 1950 das Eisenhüttenkombinat Ost (EKO) und eine sozialistischen Wohnstadt in einem kargen, typisch preußischen Kiefernwaldgebiet mitten in der Märkischen Streusandbüchse. Es handelte sich dabei um den einzigen Versuch, die Staatsideologie in ein geschlossenes Stadtbild zu gießen und sich damit ein städtebauliches Monument zu setzen.

94 Hektar stehen heute unter Denkmalschutz – damit ist Eisenhüttenstadt das größte Freichflächendenkmal Deutschlands. Eine Utopie konserviert zu einem Freilandmuseum. Aber wer sind die Menschen, die hier noch wohnen? Museumsangestellte etwa?

CREW

  • RegieLutz Pehnert
  • KameraAnne Misselwitz
  • TonJohannes Schneeweiß
  • MontageThomas Kleinwächter
  • RedaktionJens Stubenrauch
  • ProduzentenSusann Schimk
  • Jörg Trentmann

TECHNISCHE DATEN

Dokumentarfilm, 45 Min, HD, Farbe
© 2015 rbb / credofilm

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