WAS AM ENDE ZÄHLT

Ein Film von Julia von Heinz

SYNOPSIS

Carla ist mit großen Plänen von zu Hause abgehauen, sie will nach Lyon, um dort Mode zu studieren. Schon am Bahnhof wird ihr alles gestohlen, sie strandet völlig mittellos und muss sich an Rico halten, der sie aufliest, auf dessen Baustelle sie Geld verdienen kann, um weiter zu ziehen.
Auf der gleichen Baustelle, einem Boot, das zur Kneipe werden soll, lebt Lucie mit ihrem Bruder Michael. Hier ist ihre Welt, ihr Zuhause, hier will sie bleiben.
Wie von Schicksalsfäden werden Lucie und Carla mit ihren gegensätzlichen Lebensentwürfen zusammengeführt. Carla sieht bei Lucie, wie es ist, einen Platz im Leben zu haben, für Lucie öffnet sich mit Carla eine neue, größere Welt.
Als Carla kurz vor ihrer Weiterreise feststellt, dass sie schwanger ist, scheint ihr Traum endgültig geplatzt, denn für eine Abtreibung ist es schon zu spät. Zu einem Arzt kann Carla nicht, da sie über ihren Vater versichert ist. Lucie, die sich sehnlichst wünscht, dass Carla bleibt, schlägt ihr einen Pakt vor: „Du bekommst das Kind unter meinem Namen, ich nehme es dann.“ Darauf lässt sich Carla ein. Bis zur Geburt verstecken sich die beiden in einer Wohnung, Michael nistet sich als Mitwisser ein. Doch dann will Carla ihr Baby nicht verlassen. Sie fordert von Lucie, sich aus ihrem Umfeld zu lösen, ihren Bruder zu verlassen. Doch die Situation muss erst eskalieren, bis die beiden Mütter zu großen Entscheidungen bereit sind.

CAST

Paula Kalenberg
Marie Luise Schramm
Benjamin Kramme
Vinzenz Kiefer
Toni Osmani
Clara Charlotte König
Martin Ontrop

CREW

  • BuchJohn Quester
  • Julia von Heinz
  • RegieJulia von Heinz
  • KameraDaniela Knapp
  • MontageFlorian Miosge
  • TonBenjamin Hörbe
  • LichtMarkus Görgens
  • SzenenbildJohn Quester
  • KostümElke von Sivers
  • MusikMatthias Petsche
  • ProduktionsleitungPhilip Pratt
  • RedaktionAndrea Hanke
  • ProduzentenSusann Schimk
  • Jörg Trentmann

AWARDS

Deutscher Filmpreis (2009): Gewinner in der Kategorie „Bester Kinder- und Jugendfilm“
11. Brooklyn Film Festival (2008): Marie-Luise Schramm wird als „Best Actress“ ausgezeichnet
23. Torino GLBT Film Festival (2008): Gewinner des Jury Special Award
3. Internationale Filmtage Schwäbisch Hall, Formula Mundi (2007): Gewinner in der Kategorie „Bester Spielfilm“
37. Internationales Giffoni Filmfest, Italien (2007): Gewinner des Crystal Gryphon in der Sektion „Y Gen“

TECHNISCHE DATEN

Spielfilm, 100 min., 16/35mm, Farbe, Dolby SR, 1.1,85, 25fps
© 2007 credofilm in Koproduktion mit dem WDR, arte und der HFF Konrad Wolf

Verleih: MissingFILMs
DVD: Online bestellen

Download Presseheft Deutsch (PDF, 1,6MB)
Download Pressebilder (ZIP, 24MB)
Download Teambild (ZIP, 2,8MB)